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Graz: Mit Mindful Masturbation und Healthy Pornwatching zum Schöner Kommen

Vortrag mit sexedukativen Videobeispielen und Diskussion
mit Leni Kastl, Sexological Bodyworkerin

für interessierte Männer* ab 18 Jahren

Do., 23. November 2017, 19:15 – 22:00 im Spektral, Lendkai 45, 8020 Graz, http://spektral.at

Zu Pornografie gibt es so unterschiedliche feministische Ansätze wie PorNO! und PorYES, oder das Modell der Pornografiekompetenz aus der Männerarbeit. Diese beschäftigen sich mit der psychologischen Wirkung von Pornografie.

Körperorientierte sexologische Ansätze gehen von der Frage aus: Was macht und erlebt der Körper bei der Masturbation zu Fantasien und zu Pornografie?
EIne Hand auf der PC-Maus, die andere macht die immer gleiche monotone Bewegung, der Atem verflacht, der Körper als Gesamtes ist kaum beteiligt. Der Erregungsaufbau wird mehr über Fantasien als über fantasievolle Berührung hergestellt…

Anhand von sexedukativen Videoclips zu Mindful Masturbation und Healthy Pornwatching zeige ich Möglichkeiten, diese eingefahrenen Muster zu erweitern, Masturbation wieder zu einem Erlebnis zu machen, das den gesamten Körper mit einbezieht und spielerisches Experimetieren fördert. Mann kommt sich selbst näher, die emotionale und körperliche Zufriedenheit steigt.

Achtung: DIe Videoclips enthalten explitziten sexuellen Inhalt.

freie Spende

Für Fragen vorab: baubo(at)gmx.at

Schamlos! Körperliche Grundlagen des weiblichen Lustempfindens

 

Vortrag mit Diskussion, für interessierte Personen ab 18 Jahren
mit Leni Kastl, Sexological Bodyworkerin

Die menschliche Sexualität und die Anatomie der Geschlechtsorgane werden sowohl in Aufklärungsunterlagen für Jugendliche als auch in populärwissenschaftlichen Produktionen hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Fortpflanzungsfunktion erklärt und dargestellt. Die weiblichen Organe und die weibliche Sexualität werden darin weitgehend passiv und in heterosexuellem Kontext interpretiert.

Feministinnen setzten hier das Bild einer eigenständigen weiblichen Sexualität entgegen, in der eine Person nicht schon von vornherein auf bestimmte Personen und Situationen festgelegt ist. Damit einher geht auch eine erweiterte Sicht auf die weibliche Anatomie.

Inhalt dieses Vortrags ist es, den Aufbau der weiblichen Lustorgane zu zeigen und was genauer bei klitoraler, vaginaler und analer Stimulierung geschieht. Dies tue ich aus einem möglichst offenen Blickwinkel abseits von Fortpflanzungslogik, allerdings bleibe ich im Rahmen von cissexuellen Körpern. Ebenso gehe ich darauf ein, wie körperliche Faktoren wie Bewegung und Atmung den Erregungsverlauf mit beeinflussen.

Ich habe Informationen aus der feministischen Gesundheitsbewegung, Tantramassage und Sexological Bodywork zusammengetragen und werde sexualedukatives Bild- und Videomaterial verwenden.

Termin: Dienstag, 27. 2. 19:15
spektral, 8020 Graz, Lendkai 45
Eintritt frei